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Phillip Boa And The Voodooclub Cover

Phillip Boa And The Voodooclub „Earthly Powers“

(Cargo)
Phillip Boa wollte auf seinem 19. Studioalbum etwas britischer klingen als in der Vergangenheit. Drum holte er sich den Londoner Produzenten Ian Grimble (Manic Street Preachers, Mumford & Sons etc.) ins Studio, der genau dies realisierte. Und ja, „Earthly Powers“, das nach einem Roman von Anthony Burgess benannt wurde, klingt fantastisch. Organisch, transparent und erdig. Nach dem hitverdächtigen Power-Pop-Opener „A Crown For The Wonderboy“ kehrt der deutsche Indie-Rock-Papst zwischen packenden Uptemponummern wie „The Wrong Generation“, „Silicon Men“ oder dem ebenfalls sehr gut ins Ohr gehenden „Nightclub Flasher“ immer wieder seine ruhige Seite hervor. Davon zeugen melancholisch-nostalgische Songs wie „Strange Days After The Rain“ oder „Cruising“. Wie auf dem Vorgänger „Bleach House“ fehlt zwar der Gesang von Pia Lund ein wenig, doch Boa macht dies durch großartiges Songwriting wett. Immer wieder fühlt man sich in die Indiewelt der 90er zurückversetzt, „Chas And Billie Ray“ klingt sogar ein wenig nach Post-Punk-Reminiszenzen. Ein vielfältiges Album voller kleiner Geschichten, die allesamt in starke Songs verpackt wurden. Und definitiv eines der besseren von Boa!
Sascha Blach




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Lest in unserer Ausgabe 09-2018 das interessante Interview von und mit Phillip Boa, in dem er über sein neues Album „Earthly Powers“ und der Thematik dahinter, über alte Anti-Helden und neue Probleme in der Welt spricht.
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