CD-Rezension / Review / Kritik

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Hocico The Spell Of The Spider CD Cover

Hocico „The Spell Of The Spider”

(Out Of Line/Rough Trade)
Gar nicht so leicht, aus einer 25-jährigen Karriere und zehn Alben die 14 besten Songs zu destillieren. Das haben auch die infernalischen Cousins Erk Aicrag und Racso Agroyam recht schnell gemerkt und um nahezu jeden einzelnen Track auf ihrer Best Of „The Spell Of The Spider” lange gerungen. Dass man „Poltergeist“, „Untold Blasphemies“ oder „Forgotten Tears“ hier finden würde, war klar. Überraschender sind da schon das rare „Scars“ oder das noch relativ junge „Bienvenido A La Maldad“. Rechnen konnte man dagegen damit, dass Hocico alle Songs einer zeitgemäßen Soundbearbeitung unterziehen, so dass nun auch ältere Nummern wie „Odio Baja El Alma“ oder „Espinas Del Mal“ glasklar aus den Boxen schallen. Wem trotzdem einige Hits auf dieser CD fehlen, für den haben die Mexikaner sicherheitshalber ein Doppel-CD-Format im Angebot mit weiteren Evergreens à la „Spit As An Offense“, „Vile Whispers“ oder „Born To Be Hated“. Und auch eine neue EP bringen Hocico im Zuge dieser Veröffentlichung noch an den Start: „Spider Bites“ enthält sechs taufrische Lieder, die Hocico mitunter von einer ungewohnten Seite zeigen. Erwähnt sei hier exemplarisch die Single „I Abomination“, die im fetten Drum’n’Bass-Sound ordentlich bouncet.
Marc Urban

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 09/2017.
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Tuesday the 11th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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