CD-Rezension / Review / Kritik

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white empress rise of the empress

White Empress
„Rise Of The Empress“
(Peaceville/Edel)
Der Apfel fällt nicht weit von der Wiege. Paul Allender, Cradle-Gitarrist mit extrem langer Haltbarkeit, will sich mal so richtig selbstverwirklichen und gründet White Empress. Eine melodisch theatralische Black Gothic Metal-Band, in der statt Dani Filths rhythmischem und geiferndem Gequietsche zwei gutaussehende Damen am Start sind, von denen zumindest eine gelegentlich auch ein bisschen singen darf. Vor dem Hintergrund, dass Paul ganz erheblich am Songwriting Cradles beteiligt ist, dürfte man hier doch etwas mehr Struktur und Hitcharakter erwarten. Aber die vom Hauptbrötchengeber bekannten Elemente reihen sich irgendwie an- und nebeneinander und sorgen für ein sinn- und ziellosen Metal-Kuddelmuddel, das mich nicht mitzureißen vermag. Vielleicht führt einem White Empress ja gerade vor Augen, was Dani Filth dann doch Besonderes leistet. Ich prophezeie der White Empress jedenfalls keine lange Herrschaft.
Yvonne Duchateau

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2014.


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