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Erstellt am Freitag, 16. August 2019

slipknot we are not your kind cover

Slipknot „We Are Not Your Kind”

(Roadrunner Records/Warner)
Slipknot sind Slipknot sind Slipknot. Oder doch nicht? Fangen wir mit dem Teil an, der Fans der Maskenmänner bekannt vorkommen wird: Knüppelharter, mal mehr, mal weniger eingängiger, moderner Metal, wie ihn die berühmte Truppe aus Iowa schon immer gespielt hat. Nachzuhören beispielsweise bei der ersten Single „Unsainted“, beim raketenmäßig nach vorne gehenden „Red Flag“ oder dem Midtempo-Groovemonster „Birth Of The Cruel“. Bis hierhin alles im Rahmen also. Doch gerade in der zweiten Albumhälfte schleichen sich einige Überraschungen ein, die in dieser Form nicht unbedingt zu erwarten waren. Zum Beispiel „Spiders“, ein eher minimalistisches, ruhigeres Stück mit kaum verzerrten Gitarren und einem fast poppigen Refrain. Oder „My Pain“, das auf sieben Minuten Spielzeit kommt und atmosphärisch, leicht bedrohlich beginnt, dann aber nicht losbrettert, sondern eher eingängig-reduziert bleibt. Slipknot haben ihrem Sound also neue Nuancen hinzugefügt, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Im Volksmund nennt man das Weiterentwicklung. Slipknot bleiben eben doch irgendwie Slipknot.
Elmar Salmutter

 

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In der aktuellen Sonic Seducer Ausgabe 09-2019 sprechen Percussionist Shawn Crahan und Sänger Corey Taylor ausführlich über den Steinigen Weg, den Slipknot in den vergangen Jahren bis zu "We Are Not Your Kind" gegangen sind.

Tuesday the 15th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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