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CD-Rezension / Review / Kritik

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Hante. Between Hope And Danger CD Cover

Hante. „Between Hope And Danger“

(Synth Religion/Import)
Ebenso wie ihre bis vor kurzem noch existierende Band Minuit Machine hat sich das Soloprojekt von Hélène de Thoury binnen kurzer Zeit zu mehr als einem Geheimtipp in der Wave-Szene gemausert. Die Französin bekommt es einfach hin, ihren Synthies eiskalte, tiefmelancholische Melodien zu entlocken, die den Hörer bis ins Mark treffen. Haunted Wave nennt sie selbst die Musik, die sie mit Hante. seit knapp drei Jahren produziert. Und dieses Etikett trifft auf ihren zweiten Longplayer „Between Hope And Danger“ noch exakter zu als auf ihre bisherigen Veröffentlichungen zu. Denn war Hante. bislang immer auch mal für einen etwas flotteren, tanzbaren Track gut (man nehme nur das unlängst erschienene „Living In A French Movie“), liegt über ihrem Zweitwerk ein großmaschiger, düsterer elektronischer Schleier. Wehmut und Verletzlichkeit charakterisieren die zehn Tracks, die allesamt im Midtempo agieren. All das macht Hante. nicht minder hörenswert. Im Gegenteil, es zeigt, dass die Pariserin sich und ihre Musik längst emanzipiert hat und mit ihren Songs nicht zwangsläufig im Club stattfinden muss, um die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen. Dieses Album wird auch so seine Hörer finden – garantiert.
Marc Urban

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2017.
Saturday the 14th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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